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In den Mauern von Eryx ist eine Kurzgeschichte verfasst von H.P.Lovecraft und Kenneth J. Sterling. Da der ursprüngliche Entwurf nicht mehr vorhanden ist, ist nicht sicher welcher Autor wie viel zur Geschichte beigetragen hat, jedoch stammte das Konzept von Sterling und die Geschichte wurde erst veröffentlicht nachdem Lovecraft sie überarbeitet hatte. Das zwei Autoren beteiligt waren zeigt sich auch daran, dass in den Mauern von Eryx die einzige Geschichte von Lovecraft ist, deren Handlung nicht auf der Erde spielt.

In den Mauern von Eryx
Autor H.P. Lovecraft
Veröffentlichungsdatum 1939
Bibliothek des Grauens
Vorgänger
Der boshafte Geistliche
Nachfolger
Das uralte Volk


Handlung Bearbeiten

Die Geschichte ergibt sich aus den Notizen von Kenton J. Stanfield welcher für ein Bergbauunternehmen auf Venus Kristalle sammelt, welche die Menschheit als Energiequelle nutzt. Stanfield macht sich auf dem Weg vom Stützpunkt des Unternehmens zum Plateau von Eryx wo diese Kristalle geortet haben. Auf dem Weg dorthin beschreibt Stanfield die Flora und Fauna von Venus und den Konflikt der Menschen mit den humanoiden Echsenwesen, welche auf Venus leben. Dieser entstand durch die Kristalle welche das Unternehmen abbaut um sie als Energiequelle zu nutzen, während sie für die Echsenmenschen religiöse Bedeutung haben. Als Stanfield auf dem Plateau von Eryx ankommt entdeckt er den größten Kristall den er jemals gesehen hat in den Händen eines verstorbenen Prospektor des Unternehmens. Bei dem Versuch sich dem Kristall zu nähern stößt Stanfield auf eine unsichtbare Wand welche sich nachdem er einen Eingang gefunden hat, als Teil eines komplexen Labyrinths herausstellt. Denn obwohl es Stanfield leicht fällt zur Leiche und dem Kristall zukommen ist es ihm unmöglich dem Labyrinth zu entkommen. Mit immer verzweifelteren Maßnahmen versucht Stanfield den Ausgang zu finden, doch als Echsenwesen auftauchen und ihn vom Rand des Labyrinths beobachten anstatt es zu betreten, wird ihm klar das er in eine tödliche Falle getappt ist. Nach einigen Tagen in den Mauern von Eryx liegt Stanfield im sterben und schreibt in sein Notizbuch, dass sich seine Einstellung zu den Echsenmenschen geändert hätte, so sollte sich die Menschheit von den Kristallen fernhalten, da sie die Kristalle nicht wirklich benötigen und diese Mysterien enthalten die sie nicht verstehen. Sein letzter Eindruck ist das die Echsenwesen flüchten und sich etwas nähert.

Jetzt schwankt die Perspektive und es wird aus der Sicht des Kommandanten des Suchtrupps beschrieben der losgeschickt wurde um Stanfield zu finden. Diese landen beim Labyrinth in dem Moment wo Stanfield stirbt und schaffen es die beiden Leichen und den Kristall zu bergen. Zusammen mit den Notizen Stanfields, welcher ursprünglich das Labyrinth als eine Kriegsmaßnahme beschreibt und vermutet das eine Armee von der Erde in der Lage wäre die gesamte Rasse der Echsenmenschen ausrotten, beschließt der Kommandant genau dies von der Erde anzufordern damit die Firma ungestört die Kristalle sammeln kann. Die letzten Einträge Stanfields in welchen er die Menschheit auffordert die Kristalle und Venus in Ruhe zu lassen werden als Wahnsinn eines sterbenden abgetan.

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