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Hexenprozesse von Salem
Hexenprozesse
"Manchmal meinte ich, ein fernes, schreckliches Knarren zu hören wie von einem Galgen im Wind. 1692 hatten sie vier meiner Vorfahren wegen Hexerei gehängt, doch ich wusste nicht genau, wo."

Bei den Hexenprozessen von Salem handelt es sich um eine Reihe von Verhaftungen, Anklagen und infolgedessen Hinrichtungen aufgrund angeblicher Hexerei in der Neuenglischen Stadt Salem im Jahre 1692. Es gilt heute als einer der bekanntesten Fälle von Massen Hysterie in der amerikanischen Rhetorik.

Im Amerika der Kolonial Zeit wurde das Übernatürliche sehr ernst genommen und viele Bürger glaubten an die Existenz des Teufels welcher ihrer Ansicht nach auf Erden wandelt, dieses Konzept wurde von den Siedlern aus Europa importiert.

Ausgelöst wurden die Ereignisse als sich zwei der dort ansässigen jungen Siedler, Betty Parris, 9 Jahre alt und Abigail Williams, 11 Jahre alt, begannen auffällig zu verhalten. Die Mädchen fingen an zu schreien, treten und sich zu verdrehen. Ein hinzugezogener Arzt konnte keine Medizinische Ursache feststellen und als bald einige weitere junge Mädchen ähnliche Anzeichen zeigten kam in der Puritanischen Bevölkerung der Verdacht auf das der Teufel im Ort um herging. Die Ereignisse gipfelten in den Hexenprozessen und der Hinrichtung von 20 Personen (davon der Großteil Frauen) und 5 weiteren, darunter 2 Kinder welche in Gefangenschaft starben.

Im Cthulhu-Mythos spielen die Hexenprozesse als ein häufig wiederkehrendes Geschichtliches Element eine Rolle. So ist Edmund Carter, ein Vorfahre von Randolph Carter, aufgrund seines Wissens im Gebiet des Okkulten aus der Gegend geflohen. Auch der Nekromant Joseph Curwen flüchtete vor den Prozessen und der Hexenjagd. Keziah Mason wurde im Zuge der Prozesse verhaftet und verurteilt.