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Tag für Tag war es das selbe. Jede Nacht führte mich wieder an jenen Schreckens Ort. Ich habe versucht mich bei Anbruch der Nacht nicht zu bewegen aber ich muss wohl schlafwandeln, denn ich erwache stets so wie das Schreckens Wesen vor mir im bleichen Mondschein heult und ich drehe mich um und fliehe wie von Sinnen.

Guter Gott, wann werde ich erwachen..

 
— J. Chapman Miske (1927)


Das Ding im Mondlicht
Das Ding Im Mondlicht
Autor J. Chapman Miske, H.P. Lovecraft
Veröffentlichungsdatum 1941
Bibliothek des Grauens
Vorgänger
Der Hügel
Nachfolger
Der Fall Charles Dexter Ward

Das Ding im Mondlicht ist eine, von J. Chapman Miske und Lovecraft entwickelte Kurzgeschichte basierend auf einen Brief den Lovecraft 24.11.1927 an Donald Wandrei schrieb in welchem er einem Traum beschreibt. Miske erweiterte diese Traumbeschreibung zu einer Kurzgeschichte, in dem er Lovecrafts zusammenhanglose Beschreibungen durch eine fortlaufenden Handlung verbindet, wobei Brief und Geschichte stellenweise Wort gleich sind. Die Geschichte selbst handelt von Howard Phillips, welcher in einem Albtraum gefangen ist aus dem er nicht mehr erwachen kann, veröffentlicht wurde das vollendete Werk 1941.

Handlung Bearbeiten

Wie es häufig bei Lovecrafts Geschichten der Fall ist, wird das Geschehen aus der Sicht eines ungenannten Erzählers geschildert, welcher ein Manuskript beschreibt, das Morgan - ein ungebildeter Einsiedler, der kaum in der Lage war, zusammenhängend zu sprechen, eines Tages verfasste. Der ungenannte Erzähler ist der Einzige, der dieses Manuskript ernst nimmt.

An einem unbestimmten Abend beginnt Morgan plötzlich damit, eine Traumbeschreibung eines fremden Menschen Namens Howard Phillips aufzuschreiben. Phillips, welcher Morgan scheinbar zu dieser Handlung veranlasst, da dieser weder lesen noch schreiben konnte, beginnt das Manuskript damit, seine Adresse in Rhode Island und das Datum zu nennen, in dem er in einem Schlaf, fiel in welchem er seither gefangen ist.

Im Traum findet sich Phillips in einem fremdartigen Land wieder, durch das er ziellos wandert, bis er auf Bahngleise trifft. Den Gleisen folgend stößt er bald auf einen gelben Wagon, der scheinbar zur Abfahrt bereit ist. Kurz nach dem Phillips im Wagen Platz genommen hat, hört er hinter sich ein Geräusch, und als er sich umdreht erblickt er den Schaffner und den Wagenführer. Einer richtet einen kegelförmigen Kopf mit blutroten Saugorgan zum Himmel und beginnt zu jaulen, während der andere sich auf alle viere Fallen lässt und zum Wagen rennt. Schockiert flüchtet Phillips und rennt, bis es Erschöpfung nicht mehr zu lässt.

Von da an beginnt der Traum sich jedoch wieder und wieder zu wiederholen und egal was Phillips macht, er endet immer am Wagon, lockt die Insassen an und rennt bis zur Erschöpfung.

Phillips weiß, dass er träumt, doch er kann nicht erwachen.

Die Geschichte schließt damit, dass der Erzähler mit dem Gedanken spielt, die im Manuskript genannte Adresse aufzusuchen, jedoch fürchtet er was er dort finden mag.

Hörbücher Bearbeiten